Welche Ernährung hilft beim Fellwechsel?

Lange Tage – kurze Haare

Es ist wieder soweit – die Hunde lassen Haare. Unsere Ernährungsberaterin Christine Troglauer-Göbel weiß am Besten wie ihr eure Vierbeiner in der kommenden Jahreszeit am besten unterstützen könnt und gibt uns im folgenden wertvolle Tipps 😊

Jeder Hundehalter kennt das, der Staubsauger ist im Dauereinsatz, nicht nur weil es draußen langsam wieder nässer und somit auch dreckintensiver wird, nein auch die Haare auf dem Boden werden mehr – Der Fellwechsel beginnt.

Es ist ein ganz normaler und jedes Jahr wiederkehrender Vorgang. Im Frühjahr wird der Winterpelz nicht mehr gebraucht und verteilt sich nach und nach im ganzen Haus und Auto und das gleiche Spiel dann nochmal im Herbst. So weit so gut, aber wie können Sie Ihren vierbeinigen Liebling denn bei diesem Kraftakt unterstützen?

Es ist für den ganzen Körper eine große Anstrengung die alten, unbrauchbar gewordenen Haare abzustoßen und neue zu bilden. Der Fellwechsel findet nicht zu einem bestimmten  Zeitpunkt statt, sondern ist abhängig von Temperatur und Licht, d.h. wie lange ist es hell. Auch die Ernährung, Rasse der allgemeine Gesundheitszustand und natürlich die Hormone spielen eine wichtige Rolle.

Die Haare wachsen in Phasen. In der Wachstumsphase bildet sich eine Haarwurzel, daraus wächst das Haar. Wenn diese Phase abgeschlossen ist werden keine neuen Zellen mehr gebildet, das alte Haar löst sich ab – der Hund haart. Die Haarwurzel regeneriert sich danach wieder – eine neue Wachstumsphase beginnt. Und wie immer, wenn etwas wachsen soll oder neu gebildet wird, benötigt der Körper Energie. Und Energie nimmt der Hund durch die Nahrung auf. Das bedeutet, dass Sie Ihren Hund durch die „richtige“ Ernährung unterstützen können. Das Immunsystem ist während des Haarwechsels ebenso im Dauereinsatz und kann eine Unterstützung gut gebrauchen

Der Hauptbestandteil der Hundehaare ist Protein, also Eiweiß. Deshalb ist es wichtig bei der Fütterung auf eine angemessene Versorgung mit leicht verdaulichem Protein zu achten. Dieses kommt in Fleisch, wie z.B. Hühnchenbrust oder Rindfleisch vor. Ebenso ist darauf zu achten dass genug Vitamine und Mineralien sowie gesunde Fette auf dem Speiseplan stehen. Hier möchte ich das Kokosfett hervorheben, da es auch Hunden mit gesundheitlichen Problemen wie z.B. Bauchspeicheldrüsenproblemen nicht schadet. Bei sehr vielen Hunden kann man es innerlich, also übers Futter, als auch äußerlich gegen Zeckenbisse einsetzen. Hochwertige Öle wie Leinöl, oder auch Arganöl sind im Fellwechsel besonders geeignet und sorgen für ein dichtes und glänzendes Fell.

Bei den Mineralien ist vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Zink und Biotin zu achten. Die Versorgung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist für die das Haar umgebende Talgschicht wichtig und kommt z.B. in Distelöl vor.  Der Hautstoffwechsel, der ja die neuen Haare bildet, kann dadurch gut unterstützt werden.

Wenn also der ganze Stoffwechsel, hauptsächlich der Hautstoffwechsel, auf Hochtouren läuft, kann es vorkommen, dass gerade ältere, oder gesundheitliche angeschlagene Hunde, schlapp und müde sind. Fellpflege, also bürsten, beschleunigt zwar den Fellwechsel nicht, aber gerade bei Hunden mit viel Unterwolle wie z.B. Husky und co. verschafft das Bürsten doch eine gewisse Erleichterung und sie genießen es gerade zu dieser Zeit sehr. Bei Hunden, die eher aus südlichen Gefilden stammen, mit wenige oder keiner Unterwolle, geht der Haarwechsel zwar schneller, aber die Gefahr, dass sich diese Hunde noch schneller verkühlen ist doch sehr hoch.

Und da sind wir schon beim nächsten Punkt, dem Immunsystem.

Wichtig ist es dieses gerade in Zeiten des Fellwechsels zu unterstützen. Dem Futter etwas Propolis oder Ecchinacea beigemischt, egal ob als Pulver, Tropfen oder Globuli, wirkt gut und hilft dem Hund durch diese anstrengende Zeit. Auch fertige Produkte wie z.B.  GaldiatorPlus  erfüllen diesen Anspruch und entgiften und unterstützen Leber und Niere, wirken sich positiv auf die Blutbildung aus und bieten sich deshalb als Frühjahrs- oder Herbstkur an.

Wenn ihr gerne mehr über die Fütterung eures Hundes wissen möchtet oder euer Hund Probleme mit der Haut hat, wie z.B. Juckreiz, oder mit der Verdauung – kontaktiert gerne Christine. Denn meistens sind diese Probleme durch eine angepasste Fütterung zu beheben. Das Kontaktformular findet ihr unter: www.tier-isst-gesund.de

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